Kennst du das? Dein Kleiderschrank ist voll – und trotzdem findest du nichts zum Anziehen.
Genau hier hilft der Saisonwechsel. Einmal richtig gemacht, sorgt er sofort für mehr Überblick, weniger Stress am Morgen und das gute Gefühl, nur noch Kleidung im Schrank zu haben, die du wirklich gerne trägst.
In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deinen Kleiderschrank saisonal umstellst und endlich Ordnung schaffst – einfach, ohne Überforderung und mit sofort sichtbarem Ergebnis.
Warum sich der Saisonwechsel im Kleiderschrank wirklich lohnt
Der Saisonwechsel ist viel mehr als nur Umräumen – er verändert deinen Alltag spürbar:
- Du sparst Zeit. Du findest morgens sofort ein Outfit.
- Du behältst den Überblick. Weniger Kleidung = mehr Klarheit.
- Du kaufst bewusster ein. Keine Fehlkäufe oder Doppelkäufe mehr.
- Du startest entspannter in den Tag. Kein Frust vor dem Kleiderschrank.
- Du entdeckst neue Outfits. Mit dem, was du schon hast.
Saisonwechsel im Kleiderschrank: So gehst du Schritt für Schritt vor
Wichtig vorab: Du musst nicht alles auf einmal machen.
Arbeite in kleinen Etappen (20–30 Minuten) und nimm dir jeweils nur eine Kategorie vor – z. B. Shirts, Hosen oder Kleider.
💡 Tipp: Stelle dir einen Timer. So bleibst du fokussiert und vermeidest Überforderung.
Womit fange ich im Kleiderschrank an?
Fange am besten mit der Kleidung an, die du gerade nicht mehr brauchst.
Im Frühling startest du also mit der Winterkleidung: warme Socken & Strumpfhosen, Thermounterwäsche, Winterpullover, Strickkleider, etc.
Im Herbst beginnst du mit der Sommerkleidung: dünne Socken & Strumpfhosen, T-Shirts, Blusen, Sommerkleider, Shorts ...
Das hat einen guten Grund: Bei diesen Teilen kannst du sofort ehrlich prüfen, ob du sie in der letzten Saison überhaupt getragen hast. Was monatelang unberührt im Schrank hing, kann vielleicht direkt gespendet oder verkauft werden. So schaffst du Platz und kannst dich im nächsten Schritt auf deine aktuelle Kleidung konzentrieren.
1. Schritt für Schritt alles raus
Nimm eine Kategorie komplett aus dem Schrank und verschaffe dir einen Überblick.
Oft tauchen dabei Teile auf, die du völlig vergessen hattest.
💡 Tipp: Lege die Kleidung sichtbar aufs Bett – so triffst du bewusstere Entscheidungen.
Mach dir dabei eines klar: Unordnung entsteht fast immer durch zu viel Besitz.
Je weniger du hast, desto leichter fällt dir Ordnung.
2. Aussortieren
Jetzt wird ehrlich entschieden:
Behalte nur, was du wirklich trägst und liebst.
Stelle dir diese Fragen:
- Habe ich das im letzten Jahr getragen?
- Passt es mir noch – und fühle ich mich wohl?
- Würde ich es heute wieder kaufen?
Wenn du mehrmals mit „Nein" antwortest → darf es gehen.
💡 Tipp: Lege drei Stapel an: Behalten, Spenden, Verkaufen.
💡 Idee bei Unsicherheit: Zieh das Teil einen Tag lang bewusst an. Danach weißt du es fast immer.
3. Saisonkleidung verstauen
Alles, was du aktuell nicht brauchst, wird jetzt sinnvoll verstaut.
- Genug Platz im Schrank? Verstaue die Saisonkleidung in beschrifteten Boxen ganz oben oder ganz unten im Schrank – also dort, wo du seltener rangehst.
- Wenig Platz im Schrank? Lagere die Saisonkleidung aus. Eine luftdichte Box im Keller oder Abstellraum schützt vor Staub und Feuchtigkeit.
💡 Tipp: Beschrifte jede Box klar (z. B. „Winter – Pullover & Strick"). Das spart dir später viel Zeit.
4. Aktuelle Kleidung prüfen
Bevor du deine Saisonkleidung wieder einräumst, gehe sie ebenfalls kurz durch.
Auch hier gilt: Nur behalten, was ein klares „Ja" ist.
💡 Tipp: Nutze den Moment – du hast sowieso alles in der Hand. Perfekt zum Aussortieren!
5. Mit System einräumen
Jetzt kommt der schönste Teil: dein „neuer" Kleiderschrank.
So schaffst du langfristig Ordnung:
- Gleiches zu Gleichem – Kategorien zusammenlegen.
- Farblich sortieren – sortiere innerhalb der Kategorien nach Farbe. Das sieht schön aus und schafft Übersicht.
- File Folding – statt gefalteter Stapel legst du die Kleidung in "Päckchen" hintereinander. So siehst du alles auf einen Blick.
- Einheitliche Kleiderbügel – ein kleines Detail mit großer Wirkung. Alles hängt auf einer Höhe, der Schrank wirkt harmonischer und du verlierst nichts aus dem Blickfeld.
💡 Tipp: Räume häufig getragene Teile auf Augenhöhe ein.
6. Der Abschluss
Wenn du alle Kategorien durch hast, schau dir deinen Schrank noch einmal bewusst an und freue dich über:
- mehr Platz
- mehr Übersicht
- nur noch Kleidung, die du wirklich gerne trägst
Genau das macht den Unterschied im Alltag.
Wünschst du dir Unterstützung?
Gemeinsam geht es leichter, schneller – und macht sogar Spaß.
Ich unterstütze dich dabei:
- Klarheit in deinen Kleiderschrank zu bringen
- ins Tun zu kommen (mit verbindlichen Terminen)
- dich nicht mehr allein zu fühlen – ich packe mit an
- schöne, funktionale Lösungen für deinen Schrank zu finden
- passende Organizer direkt auszuprobieren
- Kleidung sinnvoll und platzsparend zu falten
- aussortierte Teile unkompliziert weiterzugeben
In unserem Ordnungscoaching geht es nur um dich und deine Wünsche.
Gemeinsam machen wir einen echten Unterschied.
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